Diese Fotos entstanden auf einem Parkplatz südlich von Coursegoules auf etwa 1000m Höhe.
Alle Fotos wurden mit einer Pentax Spotmatic 500, 20/3.5 MIR, 28/2.8 Magnon und 135/2.5 Super-Takumar auf Fuji Superia 800 aufgenommen. Die Belichtungszeiten dürften so zwischen einer und 10 Minuten gelegen haben, ich habe wegen der Kälte nicht geguckt. Die Fotos wurden vom Negativ mit einem Acer ScanWit 2720 und VueScan 7.1.16 gescannt.
Mein Beobachtungsplatz bei
Coursegoules. Blick nach Westen mit dem 20mm-Objektiv
Ein bißchen gespielt, schon sieht's aus wie
am Tag (43kb)
Zunächst
mache ich eine Strichspuraufnahme nach Nordwesten mit dem
20mm-Objektiv
Das gleiche Bild etwas größer und mit den
Namen einiger Objekte (55kb)
Die folgenden Bilder sind alle so um die 10 Minuten rum belichtet und entweder mit dem 20mm- oder dem 28mm-Objektiv entstanden, je nachdem welches gerade nicht voller Taubeschlag war...
Mit dem 135mm-Objektiv mache ich ein
paar Aufnahmen. Belichtungszeit war in diesem Fall etwa 10 Sekunden,
bei einem 800er Film reicht das schon aus.
Etwas größer und mit Beschriftung: Jupiter
(37kb) und die Plejaden (49kb)
Der Fuji zeigt viel weniger rot als z.B. der
Kodak Royal 1000, sehr gut sieht man
das am großen Orionnebel.
Etwas größer und mit Beschriftung: Der große
Orionnebel (43kb) und Praesepe
(48kb)
Gegen 2 Uhr
hinterließ ein Bolide eine lang anhaltende Spur. Natürlich war der
Bolide kurz vor dem Foto durchgerauscht...
Etwas größer und mit Beschriftung und
Ausschnittvergrößerung (44kb)
Ein typischer Vertreter der Gattung
'Foto ohne Leonid'. Nach spätestens 10 Minuten hat es keinen Sinn
mehr, das Bild noch länger zu belichten, weil sonst der
Himmelshintergrund zu hell wird und die Sterne (und Leoniden) darin
'absaufen'. Also macht man den Verschluß zu und startet das nächste
Foto.
Ein Leonid saust durch Ursa Minor, gerade noch
im Blickfeld meiner Kamera, und ein weiterer (klitzekleiner) Leonid
huscht durch den Krebs.
Etwas größer und mit Beschriftung und Ausschnittvergrößerung:
Leonid in UMi (59kb) und Leonid im Krebs (67kb)
Eine Flugzeugspur durch Ursa Major
und Ursa Minor. Ist darunter ein Leonid zu sehen?
Etwas größer und mit Beschriftung und
Ausschnittvergrößerung (54kb)
Ein 20mm-Objektiv kann sehr schön für Sternfeldaufnahmen verwendet werden, und auch Srichspuren finde ich schön im 20mm. Eine lohnende Ergänzung also.
Daß man mit dem 135mm-Objektiv überhaupt ohne Nachführung Astrofotos machen kann, hat mich sehr verwundert, aber es geht. Die Bilder vom 7.11. auf 3200 ASA Schwarzweiß Film gefallen mir ausnehmend gut!
Diese Bilder waren mein erster Versuch mit dem Fuji Superia Extra 800. Beim Scannen hat mich der Film angenehm überrascht, er hat viel weniger Rauschen produziert als der Kodak Royal 1000. Letzteren habe ich allerdings auch länger nicht mehr für Astrofotos benutzt und gescannt, vielleicht beherrsche ich einfach nur VueScan mittlerweile besser...