Die Fotos entstanden hinter dem Haus im Garten, knapp 5km südöstlich von Grasse.
Die Dias wurden mit einer Pentax Spotmatic 500, 8/500 und Komura Telemore II 95 2x-Teleconverter auf Fujichrome Provia 400 F aufgenommen. Die Belichtungszeiten lagen zwischen 1 und 20 Sekunden. Die Dias wurden mit einem Acer ScanWit 2720 und VueScan 7.5.23 gescannt.
Am 16.4.2002 können Astronomen in
Deutschland beobachten, wie der Saturn hinter dem Mond verschwindet
und wieder auftaucht. Nun wohne ich fast 1000km weiter im Süden,
deswegen sind das von hier schon ganz anders aus: Saturn streicht
knapp am Mond vorbei, bzw. umgekehrt. Von den ersten 6 Fotos mit
"Wundertüte" und 2x-Teleconverter sind 5 unscharf. Nur dieses eine
ist gelungen.
Vergleich zwischen kurzer und langer
Belichtung. Auf dem zweiten Bild erkennt man, daß die unbeleuchtete
Seite des Mondes doch ein wenig beleuchtet wird. Beide Aufnahmen ohne
Teleconverter, also mit 500mm Brennweite.
Wieder mit Teleconverter, also 1000mm
Brennweite entstanden diese Bilder. Sie sind weniger überbelichtet
und trotz der niedrigen Höhe des Mondes erstaunlich
detailreich.
Schließlich geht der Mond hinter
einer Baumgruppe auf dem Berghang hinter Grasse unter, und ich begebe
mich wieder in's warme Zimmer.
Die Wundertüte ist ganz ok für den Mond, aber mit dem Teleconverter wird's schon etwas mittelmäßiger. Ich brauche eine Russentonne!
© 2002-2010 Jan Exner